Routinen Rituale Risiken im bäuerlichen Familienbetrieb um 1900

So heißt die neue Sonderausstellung, die sich dem Zusammenhang von Arbeitswelt und Familienleben auf nordwestsächsischen Bauernhöfen zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zuwendet. Was sich alles auf dem Feld, im Stall, im Haushalt und bei der Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse veränderte, wird anhand von markanten Beispielen aufgezeigt. Darüber hinaus geht es auch um die Auswirkungen, die das auf das Zusammenleben und Arbeiten in der Bauernfamilie hatte. Natürlich wird dabei wieder wie in den vergangenen Jahren die Geschichte des Wyhraer Flemming-Gutes einbezogen, in dem sich heute das Volkskundemuseum befindet. Zu sehen sind Maschinen und Geräte aus dieser Zeit ebenso wie zahlreiche Bilder und Dokumente.

Am 24. Juni 2017 wurde diese Sonderausstellung eröffnet. Gezeigt wird sie bis zum 22. Oktober diesen Jahres.

Dr. Hans-Jürgen Ketzer

Museumsleiter