Das Volkskundemuseum Wyhra wird gefördert durch den

 

Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Betreiber ist der

Neue Ausstellung ab 6. Dezember: "Winter an der Wyhra"

„Winter an der Wyhra" heißt eine Ausstellung, die das Volkskundemuseum Wyhra am Mittwoch, dem 6. Dezember 2017, um 16 Uhr, in seiner Kleinen Galerie im Kuhstall eröffnet. Gezeigt werden Farbfotografien von Jürgen Weißhorn. Sie entstanden in den vergangenen Jahren während seiner Ausflüge entlang jenes Flüsschens, das bei Oberwiera entspringt, an seinem Oberlauf Wiera und ab Altmörbitz Wyhra heißt. Jahreszeitlich bedingt treten die Konturen von Landschaft, Bewuchs und Gebäuden besonders markant hervor. Dessen ungeachtet werden seine Bilder keineswegs nur von Kargheit und gedämpften Farben bestimmt. Schnee und Reif setzen ihre eigenen Akzente. Weißhorn verfolgt, wie die kalte Witterung im Spätherbst zunehmend ihre Herrschaft ausdehnt, wie der Winter den Gegenden entlang der Wyhra sein Gepräge gibt und wie er schließlich dem Frühling weichen muss. Gezeigt wird die Ausstellung bis zum 8. April 2018.

Dr. Hans-Jürgen Ketzer
Museumsleiter

In seinem Museumscafé - dem ehemaligen Kuhstall - zeigt das Volkskundemuseum Wyhra seit 1997 jährlich fünf Ausstellungen, die der bildenden Kunst der Region, der Fotografie oder volkskundlichen Themen gewidmet sind.


Bisherige Ausstellungshöhepunkte

1997 - „Altenburger Bauernhofbilder" mit Leihgaben aus dem Schlossmuseum Altenburg
2007 - „Felixmüller und Anderes" mit Leihgaben aus dem Lindenau-Museum Altenburg, dem Museum der Stadt Borna, dem Museum Schloss Frohburg, der Hoffmannschen Sammlung Kohren-Sahlis und aus Privathand
2011 - „Johannes Mühler (1876-1952) - Fotografie" mit Leihgaben aus dem Kamera- und Fotomuseum Leipzig
2012 - „Bauernhofbilder der Familie Hahn" mit zahlreichen Leihgaben aus Privathand

Zu sehen waren u. a. Personalausstellungen von Volker Pohland (1999), Mandy Friedrich (2004/05), Jens Rockrohr (2006), Jürgen Raiber (2007), Elke Hentschel (2012) und Hannelore Röhl (2014). Wiederholt waren Aquarelle von Gerhard Müller (Böhlen) zu sehen.